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Diese Seite soll den Zugang zu einer ganz besonderen Region im Herzen Südamerikas erleichtern. Nach und nach wird die Informationsbasis zum Department Tarija und ihrer gleichnamigen Hauptstadt erweitert.Viel Spaß beim Stöbern – und wenn sie im Zusammenhang mit Tarija oder Bolivien Unterstützung benötigen zögern Sie nicht, mit mir in Kontakt zu treten.

Die Einwohner Tarijas – Chapacos genannt – sind berühmt für Gastfreundschaft, ihre Gebräuche und ausgiebigen Feste. Tanz und Musik gehört hier einfach dazu. Dabei hat man sich die Liebe zur regionalen Musik bewahrt. Amerikanische und Europäische Exporte haben nur in der Kultur der Oberschicht eine größere Bedeutung.

Stolz ist man auch zurecht auf das reiche Angebot an Weinerzeugnissen sowie eine breite Palette regionaler Spezialitäten. Neben vielen eher einfach eingerichteten Lokalitäten finden sich für gehobene Ansprüche auch immer mehr Restaurants und Cafés auf hohem Niveau mit stilvollem Interieur.

Tarija ist eine relativ reiche Stadt. Durch die starke Beteiligung an der Ausbeutung der Gasvorkommen hat sich das verfügbare Budget in den vergangenen Jahren vervielfacht. Das Geld wird unter anderem in den dringend notwendigen Ausbau der Infrastruktur gesteckt. Denn auch der Automobilbesitz ist stark gewachsen und die Innenstadt versinkt immer häufiger im Verkehrschaos – selbst wenn gerade keine Bloqueos von Demonstranten das Vorankommen erschweren.

Das Herz der Stadt bleibt jedoch weiterhin ein rund 500 x 500 Meter großer Bereich zwischen Zentralmarkt, Plaza Central und Plazuela. Hier kann man auch am Besten die entspannte Lebensart der Bevölkerung studieren, die im Kontrast zum lärmenden und rußenden Verkehr steht.

Durch die etwas isolierte Lage im Rande der Anden finden suchen derzeit nur wenige Turisten die Stadt auf. Und wenn, dann meist nur als Durchgangsstation. Die Verantwortlichen sind jedoch bemüht, das touristische Angebot auszuweiten und zu verbessern. So werden z.B. auch bereits All-Inclusive-Touren zum Salar de Uyuni angeboten. In der näheren Umgebung sind die Lagunas de Tajzara für Fotografen und Vogelliebhaber ein bedeutendes Ziel. Historisch interessierte können den Spuren von Inkas, Jesuiten und Franziskanern folgen. Pflicht ist der Besuch der Weingüter auf der Ruta del Vino.

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